
© Marylise Vigneau
2006 gründet Clara Luzia ihr Plattenlabel Asinella Records und veröffentlicht ihr Debütalbum „Railroad Tracks“. Für ihr zweites Album „The Long Memory“ (2007) wird die Künstlerin 2008 mit dem Amadeus Music Award ausgezeichnet. Es folgen Einladungen zum Eurosonic Noorderslag Festival in Groningen (NL), zum Blossom Orange Special (DE) und zum ON3 Festival (DE) des Bayrischen Rundfunks.
Für ihr drittes Album „The Ground Below“ im darauffolgenden Jahr wird Clara Luzia in zwei Kategorien für den Amadeus Music Award nominiert und hält sich 3 Wochen in den österreichischen Albumcharts. Die Single „Queen Of The Wolves“ wird zu einem kleinen Radiowunder, da der Song die bisherigen Grenzen des Formatradios sprengt und sowohl auf Ö3, als auch FM4 und Ö1, sowie Ö2 gespielt wird. In Deutschland erklimmt die Single die Spitze der Campus- und Formatradiocharts.
„Auch wenn im Pop schon alles gesagt worden ist, so gut hat es selten geklungen“, schreibt DER STANDARD, und das Publikum scheint ihm recht zu geben, die Fangemeinde vergrößert sich weit über die österreichischen Landesgrenzen hinaus.
Kurz nach der Veröffentlichung ihres vierten Albums „Falling Into Place“ (2011) erscheint 2012 die Musikdokumentation „Oh Yeah, She Performs!“ von Mirjam Unger in österreichischen und deutschen Kinos. Clara Luzia ist eine der vier Protagonistinnen des Films über Arbeits- und Tourleben österreichischer Musikerinnen.
2013 wird eines der konzertreichsten Jahre für die Musikerin: England wird auf sie aufmerksam. Der Moderator Marc Riley lädt Clara Luzia zu einer Live-Session in seine Sendung auf BBC6, eine Tour in der südwestenglischen Provinz im Folgejahr wird zu einem persönlichen Tourhöhepunkt in Claras Vita.
Luzias sechstes Studio-Album „Here’s To Nemesis“ erscheint im Oktober 2015 und erhält neben hymnischer Medien-Kritik drei Nominierungen für den Amadeus Music Award. Die Monate vor der Veröffentlichung des Albums verbringt Clara Luzia am Stadttheater Klagenfurt, wo sie einem Kompositionsauftrag für das Theaterstück „Lavant!“ von Bernd Liepold-Mosser und Ute Liepold nachkommt. Das Stück wird einige Monate später in der Kategorie „Beste Bundesländer Aufführung“ für einen Nestroy nominiert.
2018 arbeitet Clara Luzia abermals für eine Theaterproduktion: Das Kinder-/Jugendstück „Von den wilden Frauen“ unter der Regie von Sara Ostertag am Wiener Dschungel erhält den Theaterpreis STELLA in der Kategorie „Herausragende Produktion für Kinder“, Clara Luzia und Schlagzeugerin Catharina Priemer gewinnen in der Kategorie „Herausragende Musik.“
Das Album „When I Take Your Hand“ erscheint am 27. April 2018 und hält sich 3 Wochen in den österreichischen Albumcharts. Das 9 Titel umfassende Werk wirft fünf Singles ab, von denen drei in den Top 3 der FM4-Charts landen und alle fünf europaweites Airplay zwischen medium und heavy Rotation genießen.
In Elisabeth Scharangs TV-Film „Herzjagen“ ist sie 2019 als Straßenmusikerin zu hören und zu sehen. In dieselbe Rolle schlüpft Clara Luzia für die ORF-Serie „Walking On Sunshine.“
Im Jänner 2020 hat das Stück „Totenwacht“ am Landestheater Linz unter der Regie von Sara Ostertag Premiere, für das Clara Luzia die Musik sowohl schreibt als auch live performt. Für die während des ersten Covid-19-Lockdowns entstandene Webserie „Die Massnahme“ (sic!) zeichnet die Musikerin für den Soundtrack verantwortlich.
Auch 2021 steht – trotz Covids – im Zeichen des Theaters. Unter der Regie von Sara Ostertag schreiben und performen Clara Luzia und Catharina Priemer-Humpel Musik für „Alles was glänzt“ (Kosmos Theater) und „Der Zauberberg“ (Landestheater St. Pölten), sowie „Konsum – Ein Musical“ von Bernd Liepold-Mosser (werkX Wien und Rathausplatz Villach).
Für Johanna Moders Kinofilm „Waren einmal Revoluzzer“ komponierte Clara Luzia 2019 den Score, für den sie 2021 eine Nominierung zum Österreichischen Filmpreis erhält, sowie eine Branchen-Romy für „Beste Filmmusik“ gewinnt.
Clara Luzias achtes Studioalbum „Howl At The Moon, Gaze At The Stars!“ erscheint am 27.01.2023 als LP/CD/digital auf Asinella Records.